Waldorf- und Waldpädagogik

eine wunderbare Mischung

Waldorfpädagogik

"Empfange die Kinder in Ehrerbietung,

erziehe sie in Liebe

und lasse sie in Freiheit gehen."

(Rudolf Steiner)

 

Bei der Waldorfpädagogik handelt es sich um eine Form der sogenannten Reformpädagogik, die um 1920 von Rudolf Steiner nach der Grundlage der Anthroposophie entwickelt wurde.

Nach seinen Lehren vollzieht sich die Entwicklung eines Kindes in einem Rhythmus von sieben Jahren. Demnach handelt es sich bei einem Kind im ersten Jahressiebt in erster Linie um ein nachahmendes Wesen, das die Verhaltensweisen der Erwachsenen nachahmt. In der Waldorfpädagogik nimmt die Erzieherin eine Vorbildfunktion ein, schließlich nimmt ein Kind alles Vorgegebene auf und verinnerlicht dies.

"Zu den Kräften, welche bildsam auf die physischen Organe wirken, gehört die Freude an und mit der Umgebung. Heitere Mienen der Erzieher und vor allem redliche, keine erzwungene Liebe. Solche Liebe, welche die physische Umgebung warm durchströmt, brütet im wahren Sinne des Wortes die Formen physischer Organe aus. Wenn die Nachahmung gesunder Vorbilder in solcher Atmosphäre der Liebe möglich ist, dann ist das Kind im richtigen Element."

(Rudolf Steiner, Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft)

„Nur was ich kenne, das liebe ich,

nur was ich liebe, das schütze ich“

(Konrad Lorenz)

"Die primäre pädagogische Kraft ist die Natur selbst."

Unser Waldkindergarten stellt eine innovative Betreuungseinrichtung für Vorschulkinder dar. Kinder ab drei Jahre erhalten hier die Möglichkeit, ihren Tag im Wald zu verbringen und sich ihre Spielsachen aus dem Wald zu suchen.


Die Kindheit prägt die Persönlichkeit eines Menschen und durch den ständigen Aufenthalt in der Natur erleben und erfahren die Kinder die Umwelt in einer Intensität, die das Fundament ihres Leben darstellt. Die Natur ist der ideale Lernraum für die Kinder. Unsere Waldkinder sind weder in geistiger noch in körperlicher Hinsicht den Regelkindergärten unterlegen.

Ohne Wände, mit Stille und Zeit begleiten wir unsere Waldkinder in der Entwicklung ihrer emotionalen Stabilität, ihrer Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit. In direktem Kontakt zur Natur üben unsere Kinder Umsichtigkeit und Rücksicht und entwickeln Gefühle von Vertrautheit in Bezug auf Pflanzen, Tiere, Erde und Wasser, um sich schließlich in der Natur Zuhause zu fühlen.

Unsere Kinder machen vielfältige eigene Erfahrungen, entwickeln Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und erleben auch ihre persönlichen Grenzen.

Waldpädagogik